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Polizei Rhein-Sieg-Kreis gewinnt weiteren starken Partner im Kampf gegen Telefonbetrug

Gemeinsam im Kampf gegen Telefonbetrug
Polizei Rhein-Sieg-Kreis gewinnt weiteren starken Partner im Kampf gegen Telefonbetrug
Gemeinsam mit der VR-Bank Rhein-Sieg geht die Polizei im Rhein-Sieg-Kreis gegen kriminelle Telefonbetrüger*innen vor.

Mit der Masche des sogenannten Enkeltricks oder durch Schock-Anrufe gelingt es den Trickbetrüger*innen meist ältere Menschen um ihr Geld und ihre Wertsachen zu bringen. Oftmals geben sich die Täter am Telefon auch als Polizisten oder Staatsanwälte aus. Allein in den letzten beiden Jahren registrierte die Polizei rund 1.600 Straftaten zum Nachteil älterer Menschen.

Das Ziel der Täter ist aber fast immer gleich: Das Ersparte ihrer Opfer!

Daher startet die VR-Bank Rhein-Sieg mit der Polizei im Rhein-Sieg-Kreis eine Gemeinschaftsaktion, um Kund*innen vor (Telefon-)Betrug zu schützen.

Zu diesem Zweck wurden Briefumschläge mit aufgedruckten Fragen hergestellt, die die Mitarbeiter*innen in den Geschäftsstellen ab sofort nutzen, um höhere Geldsummen einzutüten. Können die Senior*innen eine der Fragen mit "ja" beantworten, soll umgehend die Polizei benachrichtigt werden.

"Die Folgen für die Opfer sind erheblich. Mit dieser Aktion werden wir gemeinsam den kriminellen Machenschaften entgegentreten", erläuterte Kriminaldirektor Dirk Schuster, Leiter der Direktion Kriminalität in Siegburg.

"Übrigens, auch in unserer VR-Bank ist der sogenannte Enkeltrick oder der Anruf falscher Polizisten keine Seltenheit. Im Durchschnitt kommt er ein- bis zweimal pro Monat vor. Aufgrund der hohen Sensibilität unserer Mitarbeiter*innen konnten glücklicherweise schon viele Betrugsversuche vereitelt werden", ergänzte Holger Hürten, Vorstandsvorsitzender der VR-Bank Rhein-Sieg. "Erst letzte Woche Dienstag konnten wir durch direkte Ansprache einer Kundin am Schalter verhindern, dass eine fünfstellige Summe ausgehändigt wurde."

Neben der VR-Bank Rhein-Sieg gibt es weitere Kooperationspartner, die die Polizei tatkräftig im Kampf gegen die Telefonbetrüger*innen unterstützen. So werden Senior*innen von rund 70 Pflegedienstleistern (ambulant/mobil) im Kreis zu dem Thema sensibilisiert.

Ein Tipp gilt immer: Wenn es am Telefon um Geld oder persönliche Daten geht, sollten Sie das Gespräch freundlich aber bestimmt beenden!

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