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Jeden kann es treffen

Jeden kann es treffen
Jeden kann es treffen
Ein Projekt zur Verkehrsunfallbekämpfung.
Jeden kann es treffen: Das Motto einer Ausstellung zur Verkehrsunfallprävention, die Schulleitungen der weiterführenden Schulen im Bereich unserer Behörde präsentiert wurde

In der Ausstellung kommen Unfallopfer, Hinterbliebene, Ersthelfer und Unfallverursacher zu Wort. Sie berichten über ihr Schicksal und ihre Gefühle.

Die Ausstellung ist als fester Bestandteil des Verkehrsunterrichtes in den weiterführenden Schulen vorgesehen, sie wird aber auch öffentlich ausgestellt werden.

Am 11. September 2000 wurde Ina Kutscher Opfer eines schweren Verkehrsunfalles. Ihre Errinnerungen und Erlebnisse, aber auch die Veränderungen, die ihr Leben nach dem Unfall erfahren hat, brachten sie auf den Gedanken, etwas zu tun, damit derartige Erlebnisse vermieden werden können.
Aus Ihren Bemühungen und den Kontakten, die sie in den nächsten Jahren mit Menschen hatte, die ähnliche Erlebnisse verarbeiten mussten, führten zu einer Ausstellung, in der Unfallopfer, Ersthelfer, Hinterbliebene und auch die Unfallverursacher zu Wort kommen und ihre Erfahrungen schildern.

Die Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg-Kreis hat eine teilweise Kopie der ursprünglichen Ausstellung erstellen lassen, ergänzt um weitere Tafeln von betroffenen Personen, die hier im Bereich leben. Die Auswahl basiert auf einem gleichartigen Projekt der Polizei in Bielefeld.
Es werden derzeit 16 Tafeln ausgestellt.

Die Ausstellung trägt unter anderem auch der Tatsache Rechnung, dass neben der reinen Verkehrsprävention der Opferschutz mehr in den Focus gerückt wird.
Sie soll die Besucher aufrütteln.

Die Botschaft lautet: "Jeden kann es treffen - fahr mit Verantwortung!"

In Sekunden passieren Dinge, deren schreckliche Konsequenzen man nie wieder rückgängig machen kann, auch wenn man es noch so sehr möchte. Wer mit Verantwortung fährt, trägt viel dazu bei, sich selbst und anderen ein schlimmes Schicksal zu ersparen.

Warum geht die Polizei mit dieser Ausstellung in die Schulen?

Jugendliche ab 16 Jahren und junge Erwachsene bis 24 Jahre sind als Unfallverursacher schwerer Verkehrsunfälle überproportional hoch beteiligt. Das Risiko, in einen solchen Unfall verwickelt zu sein ist in dieser Altersgruppe ungefähr vier mal so groß, wie bei zahlenmäßig verbleichbaren Gruppen.

In den Schulen werden Führerscheinneulinge und die Jugendlichen angetroffen, die sich auf den Erwerb der Fahrerlaubnis vorbereiten. Es handelt sich an den 42 entsprechenden Schulen im Behördengebiet um etwa 1000 Schülerinnen und Schüler.

Wir wollen bei ihnen ein Bewustsein für das Risiko wecken und sie dazu anhalten mit sich und anderen Menschen verantwortungsbewußt umzugehen.

Die Polizei im Rhein-Sieg-Kreis bedankt sich an dieser Stelle bei Frau Kutscher und dem PP Bielefeld für die Bereitstellung der Ausstellungsdaten, bei der Kreissparkasse Köln für die finanzielle und logistische Unterstützung bei der Herstellung der Exponate und bei allen Personen, die bereit waren über ihr Schicksal und ihre Gefühle in der Öffentlichkeit zu berichten.

Die Ausstellung kann von den Schulen über das Kommissariat Verkehrsunfallprävention gebucht werden. Anfragen richten Sie bitte an die E-Mail-Adresse des K-VUP.
Weitere Informationen zur Buchung finden Sie im Flyer zur Ausstellung, der als PDF zum download angeboten wird.